Mitten in Innsbruck kultivieren wir unsere Edelpilze – Igelstachelbart, Austernseitlinge, Kräuterseitlinge und Nameko – unter kontrollierten Bedingungen und mit präziser Steuerung von Klima, Luft und Feuchtigkeit. Unsere Pilze verlassen die Farm weniger als 24 Stunden nach der Ernte. Keine langen Kühlketten, keine Zwischenhändler, keine unnötigen Transportwege. Was wir produzieren, geht direkt zu unserem Marktstand, in Restaurants oder in unsere Boxen. Urban Farming heißt für uns: Lebensmittel dort zu kultivieren, wo sie gegessen werden. Ganz nach dem Motto: Grow local, eat fresh.
Hinter der Farm stehen zwei Perspektiven, die sich ergänzen. Siebe ist Biochemiker und Mykologe. Er denkt in Substraten, Myzelstrukturen und Wachstumszyklen und bringt Prozessverständnis und wissenschaftliche Präzision in den Anbau der Pilze. Max kommt aus der Architektur und dem Design. Er denkt in Räumen, Kreativität und Innovation und stellt die Frage, wie Landwirtschaft in einer Stadt und nachhaltig funktionieren kann. Gemeinsam vereinen wir Wissenschaft und Gestaltung, Detailtiefe und Vision. Und genau dort und mit großer Leidenschaft für das was wir tun, wachsen unsere Pilze.
Pilze sind für uns kein Nebenprodukt und keine Beilage. Sie sind Textur, Tiefe, Umami und Charakter. Sie können Fleisch ersetzen oder ein Gericht komplett neu denken. Wir glauben an radikale Frische, transparente Prozesse und kompromisslose Qualität. Ein Ernährungssystem, das näher, kleiner und präziser funktioniert. Ohne anonyme Massenproduktion. Ohne unnötige Wege. Ohne Marketingfloskeln. Stattdessen mit klarer Haltung und echter Nähe zwischen Produktion und Küche. Wir arbeiten mit Menschen, die wissen wollen, woher ihr Essen kommt – und die Qualität nicht als Schlagwort verstehen, sondern als Standard. Was wir tun, ist mehr als Landwirtschaft. Es ist ein urbanes Modell für zeitgemäße Lebensmittelproduktion.